
© Chuck "Caveman" Coker
Ihre Originalstrecke existiert zwar nur noch in Teilen, immer mal wieder wird ihre einstige Teerspur auf dem Weg von Chicago nach Los Angeles unterbrochen. Doch noch immer bietet sich die Route 66 bestens als Route an, um eine Rundreise durch die Vereinigten Staaten von Amerika zu unternehmen. Schließlich ist keine Straße in den USA geschichtsträchtiger und mit mehr Mythen versehen als die heilige Mother Road.
Die Route 66 war damals, ab 1926, eine der ersten Straßenverbindungen des nordamerikanischen Kontinents, die ohne Unterbrechung aus der Ostregion rund um die Großen Seen an die im Westen gelegene Pazifikküste führte. In ihren Anfangsjahren wurde die Straße vor allem von verarmten Bauern benutzt, die nach Dürrejahren und unbrauchbaren Ernten im Mittleren Westen nach Kalifornien zogen, um dort die fruchtbaren Obstplantagen aufzusuchen. Später kamen die Rocker, die Harley-Fans und auch die Musiker wie Bobby Troup ("Get Your Kicks On Route 66"), die mit ihren Geschichten und ihren Songs dafür sorgten, dass die Route 66 unsterblich wurde.
Warum also nicht einfach mal losziehen und die besondere Atmosphäre entlang der verbliebenen Strecke selbst erleben? Wer nicht gerne allein und individuell unterwegs ist: Verschiedene Veranstalter bieten auch organisierte Touren durch die USA an. Infos gibt's zum Beispiel auf http://www.umfulana.de/usa/reisen.

